Kleine Fahrradtour nach Dormitz

Bei diesem bombastischen Wetter hat es mich natürlich nach Draussen gezogen und da ich nichts weiter geplant hatte, habe ich mich einfach mal auf mein treues, gutes, altes Damenrad geschwungen und bin praktisch einfach mal drauf los geradelt.

Als ich so durch die Nürnberger Vorstadt fuhr, kam mir die Idee ich könnte doch mal wieder zu dem Baggersee fahren an dem wir als Jugendliche öfter mal campiert hatten. Der besagte „See“ ist der Baggersee zwischen Kleinsendelbach und Dormitz. Ich glaube richtig heisst er Kleinsendelbacher Weiher, da wir aber immer über Dormitz dort hin gefahren sind, ist es bei mir und meinen Freunden immer ‚der Weiher bei Dormitz‘ gewesen. Wie auch immer, ich habe hier mal die Tour bei Komoot erstellt, allerdings tracke ich meine Touren nicht per App oder GPS sondern plane sie entweder vorher oder baue sie im Nachhinein nach. Da heisst es, und ich bin überrascht, 35.5 Kilometer, gute Grundkondition erforderlich und Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig. Hier habe ich das ganze nochmal bei Googlemaps gemacht:

Ich bin mit meinem Damenrad jedenfalls wunderbar zurecht gekommen. Aber da steht ja auch Elite drauf. Zu dem Ding mach ich vielleicht mal einen eigenen Post, hier ist die gute Dame jedenfalls zu sehen:

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So ging es also von der Nürnberger Nordstadt nach Buchenbühl und von da durch den Wald richtung Kalchreuth. Vorbei an sich sonnenden Eidechsen kam ich zu einem kleinen Bachlauf, der an einer Brücke über die der Weg führte sogar eine einladende Sandbank besaß.

Allerdings sollte man in den Wäldern um Nürnberg ein bisschen vorsichtig sein, denn solche Schilder stehen hier öfter mal im Wald:

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Aber auch schöne Wegweiser aus Sandstein, Blaubeeren ohne Ende und ein paar kleine Weiher und Tümpel. Ein grösserer Teich war dabei, an dem anscheinend auch ein Bieber heimisch ist. Jedenfalls sah der ein oder andere Baum danach aus. Mittlerweile an Kalchreuth vorbei, weiter durch den Wald, hatte ich dann schon die Hälfte meiner Tour geschafft und war in Dormitz angekommen. Ich hatte mir einen kleinen Snack eingepackt und wollte den dann entspannt am Baggersee verzehren, wo ich jedoch feststellen musste, dass dieser mittlerweile anscheinend Teil eines Firmengrundstückes ist und man da laut Schild eigentlich nicht mehr hin darf und baden schon gleich dreimal nicht. Das hat die Hundebesitzer die da spazieren gegangen sind aber wenig gestört und so habe ich auch mal einen kleinen Blick auf den See gewagt.

Meinen Snack habe ich dann ein paar Meter weiter auf einer Bank im Wald zu mir genommen. Frisch gestärkt ging es dann weiter durch Kleinsendelbach, weiter nach Unterschöllenbach und von dort wieder bergauf nach Kalchreuth zurück. Da habe ich mal eine kleine Landschaftsaufnahme geknipst.

Vorbei an Rapsfelder und Fallobstwiesen ging es dann zurück richtung Buchenbühl. Hier bin ich noch an einem Bodenlehrpfad vorbei gekommen und einem alten Wegstein, von dem ich allerdings nicht weiss welche bedeutung er hat.

Es war eine spontane, kleine, schöne Fahrradtour bei totalem Sonnenschein und erst eine von vielen dieses Jahr. Ich werde mir mal einen kleinen Grill zulegen müssen, ein Setup für Übernachtungen und und und… Ich habe viel vor hehe

 

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Blaue Nacht

Am Samstag war es wieder soweit und die alljährliche Blaue Nacht in Nürnberg hat wieder einmal statt gefunden. Ich war mir dessen gar nicht so wirklich bewusst und daher leicht bis mittelschwer überrascht, als ich abends nach Hause durch die Innenstadt gelaufen bin. Für alle die noch nicht auf einer blauen Nacht waren: In dieser Nacht leuchtet die Nürnberger Innenstadt in blauem Licht und es gibt so einiges an Installationen und anderen Kunstwerken zu bewundern. Wer sich Tickets kauft, kann an noch viel mehr teilhaben als an den öffentlich zugänglichen Sachen. Hatte ich aber nicht und so kam ich an einer kleinen Oldtimer Austellung und 2 Lichtinstallationen, eine am Hauptmarkt und eine an der Nürnberger Burg. Hier mal ein paar bildhafte Eindrücke:imag0222.jpg

Es ist doch immer wieder schön die Stadt mal in einem anderen Licht zusehen. Wenn man sowieso hier wohnt, einmal durchlaufen lohnt sich auf jeden Fall.