Einweggrill Test

Da das Wetter in letzter Zeit mehr als schön war und ich leider über keinen Garten verfüge und deswegen eher selten zum Grillen komme, kam ich auf die Idee mal diese Einweggrillmodelle die sich um die 2 – 3 Euro Preisspanne bewegen, da sich diese eigentlich vom Packmaß optimal für eine Radtour eignen.

So trug es sich zu, dass ich mich mit so einem Ding zum testen in den nächst gelegenen Park gemacht habe. Im Gepäck ein paar Bratwürste, zwei Brötchen, was zu trinken und natürlich das Bratwurstbratgerät.

„Aufgebaut“ oder besser gesagt ausgepackt ist der Grill schnell. Einfach die Folie aufreissen und aus dem Karton holen. Die Briketts die sich in der Aluschale befinden sind in brandbeschleunigendes Papier eingewickelt, welches man einfach durch den Rost hindurch anzünden kann oder man entfernt den Rost dazu, wobei man ihn dann direkt wieder anbringen sollte, da der gesamte Grill sehr heiss wird.

A propos sehr heiss werden, der Rost ist sehr nahe an den Kohlen, ungefähr 6-8 cm entfernt, was dazu führen kann, dass das Grillgut recht rasch braun wird, Innen aber noch roh ist. Daher sollte man denke ich lieber etwas warten bis man sein Fleisch oder seine Würste auflegt und dann lieber kleine Portionen auf mehreren Grills arbeiten für den Fall, dass man mehr zu grillen hat. Allerdings denke ich, dass ein Einweggrill eher für eine Person ausgelegt ist.

Nach dem anzünden des Papiers soll man warten bis die Kohlen und das Papier eine weisse Asche bekommen haben und erst dann das Grillgut drauf hauen, damit der Brandbeschleuniger komplett verbrannt ist. Das entzünden der Briketts hat optimal funktioiert und nach nicht mal 10 Minuten konnte ich auch schon meine Würste auf den Grill legen.

Dummerweise habe ich alle Würste aufeinmal auf den Grill gelegt und nicht bedacht, dass der Rost eben sehr nahe an den Kohlen ist. Daher war das Endergebnis etwas trocken, da ich es während des grillens realisiert habe und die Würste dann an den Rand gepackt habe und etwas länger draufgelassen, denn wenn ich etwas nicht mag, dann sind das halbgare Bratwürste.

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Wenn man bedenkt, dass das ganze gerade mal 3 Euro im Normalfall kostet, kann man denk ich nicht klagen und für Radtouren zu einem Badesee bei der man nicht mit einem Anhänger unterwegs sein aber trotzdem grillen will, kann ich das nur empfehlen. Was man allerdings bedenken muss, ist, dass man nach dem Grillen die Kohle komplett abbrennen lassen muss oder mit Wasser löschen, was man aber nur machen sollte wenn man den Müll gleich an Ort und Stelle entsorgen kann, denn das ist dann eine nicht ganz so saubere Angelegenheit.

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